St. Bonifatius Wiesbaden

Lebendige Steine

Aus dem Leben der PfarreiBenjamin Dahlhoff

Ein Haus für Gott und zugleich Gottes Haus für uns - das ist St. Andreas seit 50 Jahren

Festgottesdienst mit Chor und Orchester in St. Andreas am 21.6.2015. Foto: B. Dahlhoff

Aufbruch und Veränderung hat die Gemeinde am Kirchort St. Andreas in den letzten 50 Jahren erlebt. Am 21. Juni 2015 feierte sie das 50jährige Jubiläum der Kirche und der Kindertagesstätte im Westen Wiesbadens. 

Weihbischof Dr. Thomas Löhr stellte in seiner Predigt die Bedeutung der Kirche St. Andreas als Haus Gottes für die Menschen dar, welches Zentrum des Gemeindelebens ist, ganz im Sinne der Aufforderung aus dem ersten Petrusbrief „Lasst uns lebendige Steine zu einem geistigen Haus aufbauen“. St. Andreas ist seit seiner Gründung ein offener Ort der Gemeinde. Soziales Engagement und Ökumene waren von Beginn an wichtiger Teil des Gemeindelebens. Einer Gemeinde, die zugleich mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil ihren Aufbruch wagte und die Aufforderung zu pastoraler und ökumenischer Erneuerung von Papst Johannes XXIII einlöste. Die Kirche mit ihren großen Fenstern sei, so der Weihbischof, Ausdruck der Offenheit. Diese Gemeinde verstecke sich nicht in einem dunklen Raum mit Schießscharten zur Verteidigung, sondern sei offen und hell. Die Ökumene und die Sozialprojekte vor Ort und in Burkina Faso seien exemplarisch dafür, so Löhr.

Zum Festgottesdienst und zum anschließenden Gemeindefest kamen dann auch viele Gemeindemitglieder, nicht nur aus St. Andreas, sondern auch aus den anderen Kirchorten der Pfarrei St. Bonifatius, zu welcher St. Andreas seit dem 1.1.2012 gehört. Bei gutem Wetter und bester Laune gab es italienische und philippinische Gerichte. So war dieses Fest Ausdruck der Vielfältigkeit der internationalen Gemeinde, die St. Andreas heute ist. Auch auf dem Gelände der Kita, welche ebenfalls 50 Jahre alt wurde, feierten große und kleine Menschen. Die Kita kann mit Recht von sich sagen, dass sie heute eine moderne Einrichtung ist, welche allen Grund zum Feiern hat.

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Text und Bilder: B. Dahlhoff