St. Bonifatius Wiesbaden

Eine Straße namens Wiesbaden

Aus dem Leben der PfarreiBenjamin Dahlhoff

Engagement der africa action in Burkina Faso wird gewürdigt

WIESBADEN. – In Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso, ist jetzt eine Straße nach Wiesbaden benannt: Die besondere Ehre gilt der Arbeit des Freundeskreises Wiesbaden der africa action, dessen Mitglieder sich seit vielen Jahren für die Heilung und Überwindung von Blindheit hier und in weiteren Sahel-Ländern einsetzen. Für dieses Ziel engagieren sich auch Initiativen Wiesbadener Gemeinden und Kirchorte sowie andere Gruppierungen und Einzelpersonen. Zusammen mit Pfarrer Werner Bardenhewer, ehemals Stadtdekan in Wiesbaden, war eine kleine Abordnung bei der feierlichen Einweihung dabei.

Kardinal Quedragogo kommt

Den guten Beziehungen der Wiesbadener zu Burkina Faso, dem fünftärmsten Land der Welt, ist auch ein Besuch von Philippe Kardinal Ouedraogo, dem Erzbischof von Ouagadougou, geschuldet. Er kommt eigens in die hessische Landeshauptstadt, um sich für die vielfältigen Hilfen zu bedanken. Am Mittwoch, 8. März, wird er um 18 Uhr ein Pontifikalamt in der Pfarrkirche St. Bonifatius feiern. Beim anschließenden Empfang im Roncalli-Haus (Friedrichstraße 26-28) sind alle Interessierten eingeladen, den Kardinal persönlich zu erleben.

In Deutschland ist Philippe Kardinal Ouedraogo anlässlich der diesjährigen Fastenaktion von Misereor, die unter dem Motto „Die Welt ist voll guter Ideen“ am 5. März in Trier eröffnet wird. Das bischöfliche Hilfswerk hat Burkina Faso als Informationsschwerpunkt gewählt und will mit der Aktion zu einem neuen Blick auf Afrika und seine Menschen einladen.  

Hilfe und Heilung für Blinde im Sahel

Bilder: Pfarrer Werner Bardenhewer bei der feierlichen Einweihung des Straßenschildes: Der 88-Jährige engagiert sich weiterhin für die Ziele des von ihm gegründeten Freundeskreises Wiesbaden der africa action. Foto: africa action

Der Freundeskreis Wiesbaden der africa action / Deutschland e.V. betreut Projekte in den Sahel -Ländern Burkina Faso, Niger und Mali und arbeitet dort eng mit kirchlichen Institutionen als Träger der Projekte zusammen. Er wurde 1999 durch den langjährigen Stadtdekan von Wiesbaden, Pfarrer Werner Bardenhewer, gegründet, der sich bis heute für Hilfe und Heilung für Blinde und Sehbehinderte sowie Verhütung von Blindheit im Sahel engagiert.

Im Jahr 2016 konnte der Freundeskreis den Partnern in den Sahelländern bei ihren vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen mit einer Summe von über 102.000 Euro helfen. Das Sozialprojekt von Schwester Marie Catherine in Maradi/Niger erhielt darüber hinaus Unterstützungen in Höhe von rund 24.000 Euro. (rei)

Weitere Informationen unter http://www.africa-action.de/wiesbaden.html

Original dieser Meldung: https://www.bistumlimburg.de/meldungen/meldung-detail/meldung/eine-strasse-namens-wiesbaden-1.html