St. Bonifatius Wiesbaden

Mahnwachen für verfolgte Christen

Aus dem Leben der PfarreiBenjamin Dahlhoff
RS1089_BD-Mahnwache Mauritius-20150730-IMG_7240-scr.jpg

Die Krisen in unserer Zeit sind Ursache für eine Fluchtbewegung besonderen Ausmaßes. Viele Menschen werden aufgrund ihrer Religion verfolgt, besonders auch unsere christlichen Schwestern und Brüder im Glauben. 

Die kommende Mahnwache in St. Mauritius widmet sich dem Schicksal der Abertausenden, die in riesigen Auffanglagern im Niemandsland leben müssen. Immer weiter reduzierte Gelder der Staatengemeinschaft und eine fehlende Zukunftsperspektive machen das Leben hier besonders schwer. Ihnen gilt die Anteilnahme in dieser Mahnwache am

Donnerstag, 26. November 2015, 18:00
St. Mauritius, Abeggstraße 37, 65193 Wiesbaden

Hintergrund

Die Religionsfreiheit ist eines der häufigsten verletzten Rechte weltweit, obwohl sie im Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 der Vereinten Nationen festgeschrieben ist. 

Seit der Gewaltexplosion im Vorderen Orient, im fernen Osten und in Teilen Afrikas hat die Verfolgung unserer Glaubensgeschwister gewaltig zugenommen. Deshalb laden wir alle Gläubigen zur Teilnahme und Mitwirkung an unserer Mahnwache für unsere verfolgten und ermordeten Glaubensgeschwister ein.

Unser Anliegen

  • Auf – stehen gegen Gewalt und Hass, gegen Zerstörung von Lebens-, Glaubens- und Kulturräumen indem wir unseren verfolgten und ermordeten Glaubensbrüdern eine Stimme geben und Solidarität zeigen.
  • Ein – stehen für Religions- und Gewissensfreiheit weltweit, nicht nur für Christen, sondern für insgesamt aller wegen ihrer Religion Verfolgten und Ausgegrenzten.
  • Bei – stehen durch Gebet und Gedenken. Unsere Fürbitten richten sich auf das Schicksal von einzelnen Glaubenden, Gemeinschaften, Kirchen und nicht zuletzt auf das Schicksal des Zusammenlebens aller in Freiheit und Gerechtigkeit ohne Gewalt.

Ablauf unserer Mahnwache

  • Statio vor dem abstrakten Kreuzweg auf dem Vorplatz von St. Mauritius: Schweigen, Hören Beten. Wir „hören gemeinsam mit Gott auf die Schreie“ (Papst Franziskus) unserer Glaubensgeschwister. Hier erfahren wir von ihrer Notsituation und gedenken ihrer im stillen Gebet und gemeinsamen Kyrie-Rufen.
  • Einzug in die Kirche im Schweigen entlang des Kreuzweges im Gedenken an das Leiden Christ und das Leiden unserer verfolgten Glaubensbrüder
  • Gottesdienst: In einer gottesdienstlichen Feier legen wir – im Fürbittgebet, Vater-unser und Gesang – unser Anliegen „auf den Tisch des Herrn“, dass er sie wandle in Hoffnung auf ein friedvolles Zusammenleben in Freiheit und Gerechtigkeit.

Ansprechpartner