St. Bonifatius Wiesbaden

Auch St. Bonifatius ist ´mal weg!

Aus dem Leben der PfarreiBenjamin Dahlhoff

Gruppenfoto. Alle Bilder in diesem Artikel von Christine Unger

Pilgerwallfahrt 2014

„Von Hause aus bin ich katholisch, doch mit der Kirche habe ich seit langer Zeit nicht viel zu tun. Aber seit ich die Pilgerfahrten der St. Bonifatius Gemeinde kenne, sehe ich die Kirche von einer anderen Seite: fröhliche, hilfsbereite, aufgeschlossene und trotzdem betende, fromme und andächtige Menschen sind gemeinsam unterwegs. Das gefällt mir! Seitdem bin ich jedes Jahr dabei“, so die Aussage eines Teilnehmers bei der diesjährigen Wallfahrt nach Aachen. Die Wallfahrten von St. Bonifatius finden jedes Jahr statt, immer zu einem anderen Ziel aber immer an den drei Tagen nach dem Fronleichnamsfest. Sie sind stets gut vorbereitet und jeder kann zu Fuß, per Rad oder Bus, je nachdem wie er kann oder will, teilnehmen.

Nach gutem katholischem Brauch lassen sich die Erlebnisse und Erfahrungen der diesjährigen Wallfahrt am besten in Form einer Litanei vermitteln: 
Wir sind glücklich, dass unser Herrgott die Berge rund um Aachen niedrig erschaffen hat. 
Wir sind glücklich, dass Petrus uns gut begleitete. 
Wir sind glücklich, dass Räder und Füße gut durchgehalten haben, trotz einiger Blasen. 
Wir sind glücklich, dass das schallende Lachen junger Gemeindemitglieder uns über manche lange Strecke hinweg getragen hat. 
Wir sind glücklich, dass Kuchen vom Fronleichnamsfest übrig geblieben war. 
Wir sind glücklich, über die Begegnung mit weißhaarigen Damen, die uns ohne Nachfrage in liebevoller Weise und mit rheinischem Singsang endlos den Weg erklärten. 
Wir sind glücklich, dass wir den Rosenkranz so schnell beteten, dass wir sicherlich bald im Guinness Buch der Rekorde stehen. 
Wir sind dankbar für einfühlsame Gottesdienste mit Kaplan Radek an stimmungsvollen Orten. 
Wir sind dankbar für seine ansteckende Fröhlichkeit und seinen überzeugenden Glauben. 
Wir sind dankbar für Gottes Segen auf unseren Wegen. 
Wir sind dankbar für die unglaublichen Heiligtümer von Aachen und den glaubhaften Gottesdienst im Freien vor dem ehrwürdigen Aachener Dom, so dass wir am Ende unserer Pilgerfahrt und des großen Gottesdienstes aus vollem Herzen in das Schlusslied einstimmen konnten: „Ein Haus voll Glorie schauet, weit über alle Land……“

Schön war es! Danke an alle, die an den Vorbereitungen beteiligt und immer in Sorge um uns waren! Haben Sie, liebe Leserin und lieber Leser, Geschmack an der Pilgerfahrt bekommen? Dann ein herzliches Willkommen im nächsten Jahr: immer drei Tage nach Fronleichnam!

Hedi Seidler