St. Bonifatius Wiesbaden

Drei Priester zu Gast in St. Bonifatius

Gesichter der PfarreiBenjamin Dahlhoff

Während der Urlaubszeit übernehmen drei Priester Vertretungsdienste.

Jude Okeke

Jude Okeke

Jude Okeke

Pater Jude Okeke wurde der Dienst als Priester bereits in die Wiege gelegt. Nach der Fehlgeburt ihres ersten Kindes betete seine Mutter für ein gesundes Kind mit dem Versprechen, es werde als Priester oder Nonne in den Dienst des Herren treten. Erst viele Jahre später, als Jude Okeke sich aus eigenen Stücken für das Priesteramt entschieden hatte, eröffnete ihm seine Mutter dieses Versprechen.

In seiner Jugend engagierte sich Jude Okeke in einer Rosenkranzgruppe und wurde Messdiener. Über den Kontakt mit den Priestern seiner Pfarrei entstand eine Bindung, die ihn zu seiner Berufung führte. Heute ist der 41-Jährige seit neun Jahren Priester und Pater in dem Orden „Sons of Mary Mother of Mercy“ im nigerianischen Umuhaia, dem ersten einheimischen katholischen Orden, der 1970 in Westafrika gegründet wurde.

Jude Okeke studiert in St. Georgen in Frankfurt Theologie mit dem Ziel sein Lizenziat im Bereich Dogmatik zu erreichen. Er möchte selbst Lehrer der Theologie werden. Bis Ende Juli wird er in unserer Pfarrei Gottesdienste halten. 

Joseph Simson Kovathuparambil

Joseph Simson Kovathuparambil

Joseph Simson Kovathuparambil

Pater Joseph wurde im Mai 1980 in Mala, Bistum Irinjalakuda, Kerala, Indien geboren. Nach seinem Abitur trat er in den Orden der Karmeliter der Jungfau Maria (CMI) ein, den man auch den Orden der„malabrischen Karmeliter“ nennt, benannt nach dem früheren Namen des heutigen Bundeslandes Kerala. Dieser Orden wurde 1831 in Kerala gegründet und betätigt sich vor allem in Missionstätigkeit, Erziehung, Sozialarbeit und pastoralen Diensten. Man erwartet die Heiligsprechung des Ordensgründers „Seliger Kuriakos Elias Chavara“ am 23. November 2014 durch Papst Franziskus.

Pater Joseph ist einer von über 2500 Patres des Ordens, der seit einigen Jahren seine Mitglieder auf fast alle Kontinente sendet.Seine Aufgabe in Deutschland ist die Arbeit als Krankenhausseelsorger in den Wiesbadener Dr. Horst-Schmidt-Kliniken. Das was er macht, so Pater Joseph, nämlich den Dienst am Menschen, das macht er zur Ehre Gottes.

Bis zum 30. November wird Pater Joseph bei uns sein und im ehemaligen Pfarrhaus von Dreifaltigkeit leben. Er schreibt: „Ich freue mich hier zu sein und mit Ihnen leben zu dürfen. Bitte unterstützen Sie mich durch Ihr Gebet, damit ich zur Ehre und zum Lobe Gottes meinen Dienst verrichten kann.“

Joseph Clifford Ndi Nformi

Joseph Clifford Ndi Nformi

Joseph Clifford Ndi Nformi

Pater „Joe“ Clifford kommt aus dem Bistum Kumbo in Kamerun, einem von 26 Bistümern in dem westafrikanischen Land. Kumbo ist Partnerbistum von Limburg. Joe arbeitet derzeit an seiner Promotion im Fach Kirchenrecht und wird im August und September in unserer Pfarrei Urlaubsvertretungen übernehmen.

Der heute 43 jährige Pater wollte schon als Kind Priester werden. Besonders begeistert hat ihn damals ein europäischer Geistlicher. Später wurde ihm klar, dass er die Botschaft der Erlösung verkünden möchte. Denn, so sagt er, auch, wenn das Leben der Menschen oft schwer und zuweilen unerträglich erscheint, ist die Hoffnung auf eine bessere Zukunft Grund zu glauben.
Über seine Heimat Kamerun berichtet er, dass es ein schönes Land ist, trotz schwierigen Wohnverhältnissen. Kaffee, Tee und Bananen wachsen im Überfluss und Gäste sind immer herzlich willkommen.

Alle drei Geistlichen erreichen Sie per E-Mail:

  • j.okeke@bonifatius-wiesbaden.de
  • j.kovathuparambil@bonifatius-wiesbaden.de
  • n.clifford@bonifatius-wiesbaden.de

Benjamin Dahlhoff, Referent für Öffentlichkeitsarbeit