St. Bonifatius Wiesbaden

Segen bringen, Segen sein

Kinder Familie MinisBenjamin Dahlhoff

Anfang des Jahres 2015 sind die Sternsingerinnen und Sternsinger für Kinder auf den Philippinen unterwegs!

Drei Könige. Foto: Benjamin Dahlhoff 2012

Drei Könige. Foto: Benjamin Dahlhoff 2012

Zu Beginn des Jahres stellen sich viele Menschen die Frage nach der Zukunft. Was wird dieses Jahr bringen? Werde ich meine Ziele erreichen? Was wird auf mich zukommen? Schnell wird deutlich: Bei allen Planungen, Listen, bei allem: Ich will, ich muss, ich kann… alles können wir nicht planen, nicht alles liegt in unserer Hand. Manchmal, da müssen wir abwarten, was kommt, da müssen wir uns voll Vertrauen in das stürzen, was wir gerade nicht geplant haben. Das ist nicht immer einfach und mitunter kommen Zweifel und Selbstzweifel auf. Wie gut, wenn einer kommt, der für uns ein Segen ist. Einer, der uns Mut macht, der uns vielleicht in den Arm nimmt, tröstet, der uns begleitet. „Du bist ein Segen“. 

Segen, das bedeutet, Gutes zusagen. Jemandem etwas Gutes wünschen. Genau das machen die Sternsingerinnen und Sternsinger zu Beginn des Jahres, wenn sie in die Häuser und Wohnungen der Menschen gehen, sie besuchen und ihnen den Segen Gottes zusagen und an die Türen schreiben. Sie wünschen uns allen, dass Gott uns in diesem neuen Jahr begleiten und dass es uns gut gehen möge. Das machen die Sternsinger mit ihrem Besuch deutlich. Für viele sind sie ein Segen, mit ihrem Besuch und mit ihrem Segensspruch. „Du bist ein Segen“ – für die Besuchten und die Sternsinger trifft dies aber noch auf eine andere Weise zu: In jedem Jahr wird Geld gesammelt für Kinder in Not. Kinder helfen Kindern. Die Sternsingeraktion ist die weltweit größte Spendenaktion von Kindern für Kinder. 

In diesem Jahr steht bei der Sternsingeraktion das Beispielland Philippinen im Mittelpunkt. Das Thema: „Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit“. 842 Millionen Menschen müssen weltweit hungern, 2,6 Millionen Kinder unter fünf Jahren sterben jedes Jahr an den Folgen der Unterernährung. Alleine auf den Philippinen leben 25% der Menschen unterhalb der Armutsgrenze, vor allem Kinder sind betroffen. Die Folgen: Krankheiten, Drogenabhängigkeit, Kriminalität. Sextourismus und die damit verbundene sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen nehmen zu. 

Carolin Enenkel

Die Sternsinger kommen auch gerne zu Ihnen! Am Freitag, den 02. Januar, um 18:00 Uhr werden die Sternsinger unserer Pfarrei in einem gemeinsamen Gottesdienst ausgesandt, um den Segen in Ihre Häuser zu bringen und Geld für Kinder in Not zu sammeln. Wenn auch Sie besucht werden möchten, so tragen Sie sich bitte in die in den Kirchen ausliegenden Listen ein bzw. melden Sie sich im Zentralen Pfarrbüro.

Die Sternsinger sind unterwegs am 3.1. in St. Andreas ab 14:00, St. Elisabeth und Maria Hilf von 9:00-17:00 Uhr; am 3.1. bis 5.1. in Dreifaltigkeit; am 4.1. erneut in St. Andreas; am 6.1. in St. Bonifatius; am 10.1. und 11.1. in St. Michael.

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Bild Banner: Sternsinger in St. Michael, 2014. Foto: Hans-Joachim Pfeiffer.