St. Bonifatius Wiesbaden

Vom Rheingau nach Wiesbaden

Gesichter der PfarreiBenjamin Dahlhoff

Thomas Weinert wird Bezirksreferent in der katholischen Stadtkirche

Thomas Weinert wird neuer Bezirksreferent in Wiesbaden. Foto: Benjamin Dahlhoff

WIESBADEN.- Thomas Weinert (55) wird zum 1. Januar neuer Bezirksreferent der katholischen Stadtkirche Wiesbaden. Er tritt damit die Nachfolge von Stephan Arnold an, der ab 1. Dezember Seelsorger der deutschen Gemeinde in London ist. Weinert war 26 Jahre als Pastoralreferent im Rheingau tätig. Nach dem Theologiestudium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt und der Ausbildungszeit als Pastoralassistent in Hamburg hatte der gebürtige Osnabrücker 1988 seine erste Stelle in Geisenheim angetreten. Seit 1995 war er in der Pfarrei St. Antonius in Eltville/Rauenthal tätig.  

„Zeit für einen Wechsel“, sagt der Theologe, der sich jetzt auf seine neue Aufgabe, das Team und vor allem auf das Arbeiten in der Stadt freut. Dass das Roncallihaus, sein künftiger Dienstort, so zentral im Herzen der Landeshauptstadt gelegen ist, sieht er als große Chance und als Herausforderung, weiter an der Präsenz der katholischen Kirche in der Stadtöffentlichkeit mitzuwirken. Der Abschied von der Seelsorge vor Ort falle ihm gleichwohl nicht leicht, räumt er ein, schließlich habe er sie „mit Leidenschaft und Herz“ betrieben. Um einen guten Übergang zu gewährleisten, wird Weinert bis 1. März noch mit halber Stelle für die Pfarrseelsorge in Rauenthal zuständig sein. Den Menschen dort verbunden bleibt er ohnehin, da er zusammen mit seiner Frau Jutta Fechtig-Weinert, die ebenfalls als Pastoralreferentin in Wiesbaden arbeitet, im Pfarrhaus von St. Antonius wohnen bleibt. 

Im katholischen Stadtbüro laufen die Fäden der katholischen Kirche in Wiesbaden zusammen, unter anderem mit der Geschäftsführung für die synodalen Gremien. Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt ist die Ökumene, insbesondere die Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche, zum Beispiel bei gemeinsamen  Aktionen wie der Nacht der Kirchen und der Beteiligung am Sternschnuppenmarkt. Vom Stadtbüro aus wird das Gespräch der Kirchen mit dem Magistrat begleitet, außerdem gehört die Mitarbeit in den Auswahlgremien für den Ludwig-Beck-Preis und den Integrationspreis dazu, die Mitarbeit im Bündnis für Demokratie, die Begleitung der Theatergemeinde, die Vorstandsarbeit in der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und am Aktiven Museum Spiegelgasse. (rei)