St. Bonifatius Wiesbaden

Auf dem Weg zur ISO9000

Kinder Familie MinisBenjamin Dahlhoff

Katholische Kindertagesstätten in St. Bonifatius präsentieren die Ergebnisse der dritten Elternbefragung

Bereits zum dritten Mal nach den Befragungen der Eltern in den Jahren 2012 und 2014, wurden in den sieben Kindertagesstätten der katholischen Kirchengemeinde St. Bonifatius in Wiesbaden die Eltern gebeten, zu verschiedenen Themen ihre Meinung in Form einer schriftlichen Umfrage abzugeben. Ziele waren herauszufinden, wie die Qualität der Dienstleistungen von den Eltern empfunden wird, ob bisherige Stärken und Schwächen sich verändert haben und woran die Mitarbeiter der Einrichtungen weiter arbeiten müssen.

Die katholischen Kitas im Bistum Limburg sind den Anforderungen des “KTK Gütesiegel” vom Bundesverband katholischer Tageseinrichtungen für Kinder verpflichtet. Basis für das KTK Gütesiegel ist die Qualitätsmanagementnorm ISO 9000. Im KTK Gütesiegel werden verschiedene Qualitätsbereiche (zum Beispiel “Eltern”) mit ihren jeweiligen Anforderungen und Indikatoren definiert. “Das Erreichen der Anforderungen ist Vorraussetzung für eine künftige Zertifizierung des QM-Systems unserer Einrichtungen” erklärt die Kita-Koordinatorin der Kirchengemeinde Dr. Julia Fauth. Bei der Elternbefragung werden die quantifizierbaren Indikatoren aus dem Qualitätsbereich “Eltern” (des KTK Gütesiegels) gemessen.

Kita-Koordinatorin Dr. Julia Fauth im Dialog mit den Eltern bei der diesjährigen Ergebnispräsentation der Elternbefragung. Bild: B. Dahlhoff

Kita-Koordinatorin Dr. Julia Fauth im Dialog mit den Eltern bei der diesjährigen Ergebnispräsentation der Elternbefragung. Bild: B. Dahlhoff

Im Ergebnis von 2015 haben sich die sieben Kindertagesstätten der Kirchengemeinde signifikant verbessert bei der Bindung der Eltern insgesamt.“ Das zeigt,” so Fauth, “dass die Eltern unsere Qualitätsarbeit deutlich wahrnehmen. Für unsere Mitarbeiter ist es sehr motivieren, dass die Arbeit, die sie da hinein stecken, auch gesehen wird!”

Im vergangenen Jahr wurden als zentrale Schwächen der Umgang der Mitarbeiter mit Beschwerden, sowie die Vorschularbeit identifiziert. Hier wurde in der Zwischenzeit sehr hart gearbeitet: Es wurden ein Beschwerdenmanagement konzipiert und eingeführt, die Mitarbeiter geschult und erste Rückmeldungen ausgewertet. Im Bereich der Vorschularbeit wurde eine einrichtungsübergreifende Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Thomas Bogner (Kita-Leiter in St. Michael) gebildet. So konnten in beiden Bereichen Verbesserungen erzielt werden. Beide Themen sind in der diesjährigen Umfrage keine Schwächen mehr.

Die Qualität der Ernährung ist eine der Stärken unserer Einrichtungen. Hier Kinder beim Frühstück in der Kita St. Bonifatius. Foto: B. Dahlhoff

Die Qualität der Ernährung ist eine der Stärken unserer Einrichtungen. Hier Kinder beim Frühstück in der Kita St. Bonifatius. Foto: B. Dahlhoff

Als Schwächen der Einrichtungen sind in diesem Jahr sowohl die “Abstimmung von Lern- und Entwicklungszielen in jährlichen Entwicklungsgesprächen” als auch die “Möglichkeit zum Experimentieren und Forschen” ausgemacht worden. Stärken hingegen sind unter Anderem die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und Sprachkompetenz, die Freundlichkeit und Höflichkeit des Personals und die Wertschätzung, die Eltern entgegengebracht wird. Eine weitere Stärke ist das Ernährungsangebot, welches in diesen Tagen erneut von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung mit dem FitKid-Zertifikat ausgezeichnet wird.

Benjamin Dahlhoff, Öffentlichkeitsarbeit

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