St. Bonifatius Wiesbaden

Kindertagesstätte St. Andreas

Kontakt

Kita St. Andreas
Leitung: Iris Rubbert

Assmannshäuser Straße 11
65197 Wiesbaden

kita-st-andreas@bonifatius-wiesbaden.de

Telefon Kindergarten und Leiter: 0611 / 4 81 61
Telefon Kinderhort: 0611 / 7 32 99 43

 


Informationen über die Einrichtung

Wir verstehen Kinder als wertvolle und einzigartige Individuen mit ihrer je eignen unantastbaren Würde und Lebensgeschichte, die gleichzeitig wichtige und gleichwertige Teile unserer Gemeinschaft sind.

Die Katholische Kindertagesstätte St. Andreas wurde im Jahr 1965 als Kindergarten und sogenannte Tagesheimstätte eröffnet. Seither war die Tagesstätte eine Einrichtung in Trägerschaft der Katholischen Kirchengemeinde St. Andreas. Nach mehreren Trägerumstrukturierungen in den letzten Jahren ist die Einrichtung inzwischen eine von sieben Kindertagesstätten der Pfarrei neuen Typs St. Bonifatius.

Ausflug ins Stadtmuseum. 2017 Benjamin Dahlhoff

Ausflug ins Stadtmuseum. 2017 Benjamin Dahlhoff

In der Katholischen Kindertagesstätte St. Andreas finden zur Zeit in 3 Kindergarten- und  2 Hortgruppen insgesamt 106 Kinder aus über 20 Nationen und mit den verschiedensten Religionszugehörigkeiten einen Platz. In den Kindergartengruppen werden jeweils 22 Kinder im Alter zwischen 3 und 6 Jahren, im Hort Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren betreut.

Die Kindertagesstätte hat sich zur Aufgabe gestellt, in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten die Erziehung in der Familie zu unterstützen und zu ergänzen. Dies geschieht durch eine ganzheitliche und partnerschaftliche Erziehung, in der das Kind seine individuellen Fähigkeiten und Interessen in allen Bereichen, besonders im Umgang und gemeinsamen Handeln mit Anderen, entfalten kann.
Um gerade den jüngeren Kindern aus oftmals nicht sehr stabilen Familiensituationen eine vertrauensvolle und bindungsbetonte Umgebung zu bieten, findet die pädagogische Arbeit in unserem Kindergarten in festen Gruppen statt. Feste und vertraute Bezugspersonen sollen dem Kind einen geschützten und überschaubaren Rahmen bieten, in dem sie es langsam und behutsam lernen, sich selbst zu behaupten, eigene Entscheidungen zu treffen, mit den Konsequenzen ihres Handelns umzugehen, auch einmal „Nein“ sagen zu können und mit Regeln umzugehen.

In festen Gruppen fällt es den Kindern zudem leichter, ihr Sozialverhalten zu entwickeln, die Gefühle anderer zu erkennen, zu akzeptieren und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit zu entwickeln. Aus diesen Lernerfahrungen werden sich dann auch solidarisches Verhalten und Hilfsbereitschaft entwickeln.Außerdem sind wir der Meinung, dass sich in einem festen Gruppenrahmen auch die Förderungs- und Bildungsangebote für die Kinder besser verwirklichen lassen. Ergänzend finden im Alltag aber auch eine Reihe von gruppenübergreifenden Prozessen statt.

In der gesamten Kindertageseinrichtung sollen Kinder aller Religionen mit konfessionsübergreifenden Wertvorstellungen wie Nächstenliebe, Toleranz und Solidarität vertraut gemacht werden. Im Mittelpunkt aller Bemühungen steht immer das Kind und seine unmittelbaren Lebensbezüge im Elternhaus, im Freundeskreis, in der Kirchengemeinde und im Stadtteil.

In der Tagesstätte St. Andreas arbeiten 8 weibliche pädagogische Mitarbeiterinnen und 3 männliche pädagogische Mitarbeiter mit den beruflichen Qualifikationen Dipl. Soz. Arb. (FH), Staatl. Anerk. ErzieherIn und Staatl. Anerk. Kinderpflegerin. Die pädagogische Arbeit wird durch eine pädagogische Kraft in berufsbegleitender Ausbildung zur Erzieherin, eine Hausaufgabenhelferin und eine Absolventin des Freiwilligen Sozialen Jahres unterstützt. 2 Reinigungskräfte  und 2 Küchenhilfen ergänzen die pädagogische Arbeit. 

Pädagogisches Leitbild 

Unsere situations- und lebensbezogene Pädagogik ergibt sich aus dem Zusammenhang unseres Bildes vom Kind, dem Selbstverständnis unserer individuellen Persönlichkeiten und unserem allgemein gültigen Fachwissen.

Wir verstehen Kinder als wertvolle und einzigartige Individuen mit ihrer je eignen unantastbaren Würde und Lebensgeschichte, die gleichzeitig wichtige und gleichwertige Teile unserer Gemeinschaft sind.
Wir Erzieherinnen und Erzieher verstehen uns als Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, die mit unbedingter Wertschätzung, einfühlendem Verstehen und glaubwürdiger Echtheit Kinder zu Eigenverantwortlichkeit und Gemeinschafts- fähigkeit anleiten und begleiten wollen.

Wir sind uns dessen bewusst, dass unsere grundsätzlich wertschätzende Kommunikations- und Beziehungsfähigkeit im Blick auf alle am Erziehungsprozess Beteiligten (Kinder, Kolleginnen und Eltern) für Kinder ein Vorbild sind. 

Wenn sie uns dann noch als offen für spirituelle und religiöse Wahrheiten und Erfahrungen erleben, werden die Kinder in die Lage versetzt, für ihre gegenwärtigen und zukünftigen Lebenszusammenhänge  emotional gestärkt und mit viel Selbstvertrauen das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen anzunehmen und zu bewältigen. Daraus ergibt sich, dass unsere Pädagogik so ansetzt, dass die Kinder mit Leib, Seele und Geist lernen können, ihre ganzheitlichen Persönlichkeiten zu entfalten.

Durch eine angemessene Balance von Bildung und Erziehung erwerben Kinder bei uns Kompetenzen, mit denen sie ihre jeweiligen Entwicklungsschritte mit Blick auf sich selbst und die anderen Kinder in ihrem eigenen Tempo erlernen können. Damit werden sie in sinnstiftenden Zusammenhängen auf ihr Sein im Hier und Jetzt und auf alle bevorstehenden Aufgaben vorbereitet.

Die Kinder erhalten dafür angeleitete und geborgene Freiräume, in denen sie die eigenen Interessen und Bedürfnisse verwirklichen und Rücksichtnahme für die Interessen anderer Kinder erlernen können. Aus diesem Leitbild ergeben sich die folgenden konkreten Ziele und Schwerpunkte unserer Pädagogik und unserer Arbeit mit den Kindern.

Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit im Kindergarten:

  • Multikulturelle Arbeit
  • Sprachförderung (Schwerpunkt „Würzburger Sprachprogramm“ und Sprachstandserhebung „Zauberkiste“
  • Vorleseoma
  • Musikalische Früherziehung in Zusammenarbeit mit der Wiesbadener Musik- und Kunstschule
  • Vorschulprogramm im letzten Jahr vor der Schule mit einem Waldprojekt, einem gemeinsamen Projekt mit der Schillerschule, mit einem Erste-Hilfekurs für Vorschulkinder, mit vielen thematischen Ausflügen und einer 2-tägigen Abschlussfahrt der Vorschulkinder
  • Feste feiern, sowohl mit den Kindern (religiöse und persönliche Feste) als auch mit den Eltern (Frühlingsfest von Eltern für ErzieherInnen, Herbstfest von den ErzieherInnen für die Eltern)
  • Gemeinsame Projekte mit der katholischen Kirchengemeinde vor Ort, u.a., das wöchentliche religionspädagogische Angebot „Christopher Kirchenmaus“
  • Integrative Arbeit mit auffälligen Kindern, Aufnahme von Integrationskinder und Zusammenarbeit mit dem Mobilen Dienst der Stadt Wiesbaden
  • Elternarbeit und enge Zusammenarbeit mit dem Sozialen Dienst des Amtes für Soziale Arbeit

Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit im Hort        

  • Offene Gruppen
  • Multikulturelle Arbeit
  • Hausaufgabenbetreuung
  • Zusammenarbeit mit der Schillerschule, Besuch von Elternabenden, Initiierung von Elterngesprächen
  • Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Sozialen Dienst der Stadt Wiesbaden
  • Elternarbeit
  • Computerprojekt (4 Computerarbeitsplätze), Erlangung des „Europäischen Computerführerscheins“ für alle Hortkinder
  • Freitagsausflüge
  • Ganztägiges Ferienprogramm in allen Ferien
  • Hortfreizeit im Sommer
  • Ehrenamtliche helfen bei den Hausaufgaben
  • Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirchengemeinde