St. Bonifatius Wiesbaden

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Monatsgruß an die ältere Generation


Liebe Gemeindemitglieder!

Fasching lädt uns ein, fröhlich zu sein. Freude macht uns lebendig. Sie trotzt den Leben vernichtenden Kräften, die auch dieses Jahr in der Welt so deutlich zu sehen sind. Freude ist viel mehr als Spaß, der von außen kommt und nur für eine kurze Weile da ist. Echte Freude kommt von innen; sie ist da, wo Gott in uns wohnt. Möge es uns gelingen, diese Freude zu finden.

Und wenn Sie einen Grund haben, traurig zu sein, mögen dann Momente der Freude Ihre Traurigkeit durchbrechen und Ihnen Lebendigkeit schenken!

Ich wünsche Ihnen eine fröhliche fünfte Jahreszeit!

Ihre Sr. Katrina Dzene, Gemeindereferentin


Zur Fastnachtszeit

Und beut der Winter auch manche Leiden,
So will er doch nicht traurig scheiden:
Er bringt uns erst noch die Fastnachtszeit
Mit aller ihrer Lustigkeit.

Da gibt es Kurzweil mancherlei,
Musik und Tanz und Mummerei,
Pfannkuchen, Brezel, Kuchen und Weck',
Und Eier und Würste, Schinken und Speck.

Wir Kinder singen von Haus zu Haus
Und bitten uns eine Gabe aus,
Und machen's hinterdrein
wie die Alten
Und wollen heuer auch Fastnacht halten.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)


Heilige des Monats

Am 9. Februar gedenkt die Kirche der seligen Maria Theresia Bonzel. Sie wurde am 17. September 1830 in Olpe als Tochter eines Kaufmanns geboren. Mit Namen wurde sie Aline gerufen. Am Tag ihrer Erstkommunion im Jahr 1844 fühlte sie zum ersten Mal ihre besondere Verbundenheit mit Gott. Dies war der Ursprung für ihre lebenslange Überzeugung und ihren Leitsatz „Er (Gott) führt, ich gehe“.

Trotz eines gesicherten Lebensstandards in einer wohlhabenden Familie, begann sie schon früh, einen wachsamen Sinn für die vielfältigen Nöte in ihrer Umgebung zu entwickeln.

Als Kind erlebte Aline den plötzlichen Tod ihres Vaters und sah sich dadurch mit der Hoffnung ihrer Mutter konfrontiert, dass die Tochter durch eine Heirat die wirtschaftliche Zukunft der Familie absichern könne. Dadurch geriet die junge Frau in einen inneren Konflikt zwischen den Plänen der Mutter und ihrem eigenen Wunsch, in ein Kloster zu gehen.

1859/60 folgte sie schließlich ihrer Berufung. Sie gründete 1863 mit Gleichgesinnten die Ordensgemeinschaft der „Armen Franziskanerinnen von der ewigen Anbetung zu Olpe“ und wurde Mutter Maria Theresia.

Ihr Lebensideal war, arm zu leben wie der heilige Franziskus, um frei zu sein für die Anbetung Gottes und den Dienst an den Brüdern und Schwestern Christi. Sie führte von Beginn an die Eucharistische Anbetung Gottes als verpflichtende Aufgabe ein, die das Apostolat, die Erfüllung der täglichen Berufsarbeit, durchdringen und formen sollte.

Zunächst übernahm Mutter Maria Theresia die Betreuung und Erziehung verwahrloster Kinder, eine Aufgabe, die ihr besonders wichtig war.

Mit Ausbreitung der Ordensgemeinschaft in Deutschland und Nordamerika, deren Leitung sie bis zu ihrem Tode innehatte, konnte sie mit ihren Schwestern weitere karitative Tätigkeiten übernehmen wie ambulante und stationäre Krankenpflege, Altenpflege, Erziehung und Bildung der Kleinkinder sowie der Mädchen in Nähschulen und höheren Schulen. Während ihres Wirkens konnte sie mehr als 1.500 Schwestern um sich sammeln und in kluger Führung für ihre Ideale begeistern.

Maria Theresia Bonzel starb am 6. Februar 1905 im Olper Mutterhaus. Alle, die sie gekannt hatten, erlebten sie als eine einzigartige Persönlichkeit, die, tief in Gott verankert, eine unendliche Güte und Menschenfreundlichkeit ausstrahlte.

Am 10. November 2013 wurde sie im Paderborner Dom in den Kreis der Seligen der katholischen Kirche aufgenommen.


Lachen ist gesund

Der Blitz hat in den Kirchturm eingeschlagen. Der Pfarrer geht von Dorf zu Dorf, um für den Neubau zu sammeln. Überall erhält er reichlich Spenden. Dann kommt er zu Thomas Müller, der will absolut nichts geben. Auf die Frage des Pfarrers hin meint er: „Also, Herr Pfarrer, für jemanden, der sein eigenes Haus anzündet, gebe ich keinen Cent.“


Geschichte

Schreien, um seiner selbst sicher zu bleiben

Ein Prophet kam einst in eine Stadt, um die Bewohner zu bekehren. Zuerst hörten die Leute seinen Predigten zu, aber allmählich blieben sie weg, und schließlich fand sich nicht eine Seel mehr ein, wenn er sprach.

Eines Tages sagte ein Reisender zu dem Propheten: „Warum predigt Ihr immer weiter? Seht Ihr nicht, dass Ihr Euch umsonst bemüht?“

Sagte der Prophet: „Am Anfang hoffte ich, sie zu ändern. Wenn ich immer noch laut rufe, so nur, damit sie nicht etwa mich ändern.“

Anthony de Mello (1931-1987), indischer Jesuitenpriester

Bilder: NickyPe / Pixabay;
Von [unbekannt] - [1], PD-alt-100, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=3329673


Earlier Event: January 30
Nachbarschaftscafé im Westend
Later Event: February 1
Kirchenkaffee St. Michael