Liebe Gemeindemitglieder!
Was wünschen Sie Ihren lieben Menschen zum Neuen Jahr? Wie realistisch ist, dass diese Wünsche erfüllt werden können?
Was würde Gott jeder und jeden einzelnen von uns wünschen? Die Antwort darauf können wir in der Bibel finden: Ich, Gott, bin für Dich da - hab keine Angst; Ich will Dir das Leben in Fülle schenken - vertraue mir; Ich gehe mit Dir durch das Leiden und durch den Tod - lass Dich von mir erretten; Ich, Gott, liebe Dich - öffne Dich meiner Liebe! Gottes Wünsche können erfüllt werden.
Vertrauen wir darauf, dass Gott auch in der Corona Zeiten uns alles gibt, was wir zum Leben brauchen. Wann die Seniorenveranstaltungen in unserer Pfarrei wieder stattfinden, ist noch nicht bekannt. Alle aktuellen Informationen werden Sie im Gemeindebrief finden. Unterstützen wir einander weiter, wie nur wir das können!
Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Jahr 2022!
Ihre Sr. Katrina Dzene, Gemeindereferentin
Ein weites unberührtes Feld.
Schnee nur, der in der
Mittagssonne schmilzt.
Und doch bedenkst
du deinen Schritt,
bevor du Spuren
in ihm hinterlässt.
Vor dir ein Jahr,
noch unberührt,
wie wirst in ihm du
deine Spuren ziehn?(P. Gerhard Eberts MSF)
Heilige des Monats
Am 3. Januar ist der Gedenktag der Genoveva, Jungfrau.
Der Name „Genoveva“ bedeutet: „die sich weit Bewegende“ (germanisch), „die Adelsfrau“ (gallisch).
Geboren wurde Genoveva um 422 in Nanterre bei Paris. Sie war die einzige Tochter eines gallorömischen Patriziers und wollte sich bereits als Kind vollständig Gott weihen. Mit 15 Jahren gelobte Genoveva ewige Jungfräulichkeit und zog nach dem Tod ihrer Eltern zu ihrer Patentante ins heutige Paris, wo sie durch ihren Dienst an Armen und Kranken, den sie bis zur Erschöpfung leistete, großen Einfluss auf die Bürgerschaft gewann.
Ihrer Lebensbeschreibung nach hat sie zweimal die Stadt vor dem Untergang bewahrt. Als die Hunnen im Jahr 451 die Stadt belagerten, überzeugte sie die Einwohner, die Stadt nicht zu verlassen, sondern betend auszuharren. Tatsächlich wurde Paris verschont. Als die Stadt in späteren Jahren wiederum belagert war, dieses Mal durch die Franken, gelang es Genoveva, den Belagerungsring zu durchbrechen und Getreide für die hungernde Bevölkerung zu besorgen.
Nach einer Legende entzündeten sich erloschene Kerzen wieder, wenn Genoveva sie in die Hand nahm. Partikel ihrer Kerzen bewirkten Heilungen.
Genoveva starb am 3. Januar 502 in Paris. Auf sie gehen zwei bedeutende Kirchenbauten zurück: die Basilika Saint-Denis, die zur Königsabtei erhoben wurde, sowie die den Heiligen Petrus und Paulus geweihte Kirche, in der sie bestattet wurde.
Seit 1162 wird Genoveva als Stadtpatronin von Paris offiziell verehrt.
Hl. Genoveva wird dargestellt als Hirtin oder als Gottgeweihte mit Engel und Teufel, mit einer Kerze oder zwei Schüsseln.
Geschichte
Das Leben - eine Schaukel
Ein Maler, der den Auftrag erhielt, das Leben darzustellen, malte eine Schaukel. Der Auftraggeber war verwundert: „Das soll das Leben symbolisieren?“
Der Künstler nickte: „Ja, eine Schaukel! Sie versinnbildlicht für mich am besten das Leben.“ Und er zeigte auf die Schaukel, die nicht starr und nach unten hing, sondern Anlauf nahm zum Aufschwung.
„Sie ist ständig in Bewegung wie alles Leben. Ihr Prinzip ist das Auf und Ab, gleich den Höhen und Tiefen, die in jedem Dasein vorkommen.“
Nach einer Pause setzte er hinzu: „Wenn man es sehen will, hat das Leben mehr Höhen als Tiefen. Aber auch wenn ich ein Tief durchmache, habe ich die Gewissheit, dass ich gehalten werde.“
Heribert Haberhausen
Bilder: mbll / pixabay.com und
Gemälde aus dem 16. Jahrhundert, Maler unbekannt