St. Bonifatius Wiesbaden

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Mögen Sie Kirchenmusik? Hier können Sie sie unterstützen!

…auch wenn Sie nicht Orgel spielen oder in einem Chor singen!

„Die überlieferte Musik der Gesamtkirche stellt einen Reichtum von unschätzbarem Wert dar, ausgezeichnet unter allen übrigen künstlerischen Ausdrucksformen vor allem deshalb, weil sie als der mit dem Wort verbundene gottesdienstliche Gesang einen notwendigen und integrierenden Bestandteil der feierlichen Liturgie ausmacht.“ Mit diesen Worten beginnt das 6.Kapitel („Die Kirchenmusik“) der Konstitution über die heilige Liturgie „Sacrosanctum Concilium“ des Zweiten Vatikanischen Konzils.

Am 18. August 2011 wurde der Förderverein Kirchenmusik auf Initiative des damaligen Stadtdekans Pfarrer Wolfgang Rösch gegründet, um in der neuen, großen Pfarrgemeinde St. Bonifatius laut Satzung  „…die Pflege, Förderung und Weitergabe der musikalischen Traditionen des Chor – und Kinderchorgesanges und der Orgelmusik in der katholischen Kirchengemeinde St. Bonifatius…“ zu fördern.

Der Verein ist ins Vereinsregister des Amtsgerichtes Wiesbaden eingetragen und vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt und möchte genau dies tun:  Fördern und Unterstützen. 

Um sich nur ansatzweise vor Augen zu führen, welchen Reichtum und welche Vielfalt es da zu unterstützen und zu fördern gilt, seien hier die zahlreichen Messen erwähnt, die Woche für Woche in unserer Gemeinde gelesen werden  – und bei denen nach Möglichkeit ein Organist die Orgel spielt. Der Kalender der Gemeinde verzeichnet an die zehn verschiedene Chor – und Kinderchorproben pro Woche. In vielen Kirchen unserer Gemeinde werden geistliche Konzerte veranstaltet.

Jeder mitsingende und/oder zuhörende Gottesdienstbesucher ist Teil und hat wesentlichen Anteil an der Kirchenmusik!

Daten und Fakten

  • Gründungsdatum:
    18. August 2011 Vereinsregisternummer: 6574 (Amtsgericht Wiesbaden) Freistellungsbescheid des Finanzamtes Wiesbaden I vom 11. Dezember 2013,
    Steuernummer: 040 250 701 20
  • Bankverbindung:
    IBAN: DE55 5109 0000 0001 5937 06
    BIC: WIBADE5W

Mitglieder des Vorstands

In den Vorstand des Fördervereines wurden gewählt:

  • 1. Vorsitzende: Dr. Claudia Scheidt
  • 2. Vorsitzende: Caroline Delbasteh
  • Kassenwart: Michael Dries

Die Mitglieder des Beirates entsprechend Paragraph 7.1 der Satzung sind:

  • Herr Stadtdekan Klaus Nebel als Pfarrer der Gemeinde St.Bonifatius Wiesbaden
  • Herr Gabriel Dessauer, Kantor an St. Bonifatius
  • Herr Franz-Josef Östemer, Kantor an St. Elisabeth
  • Herr Werner Seyfried, Kantor an St. Andreas

Dr. Claudia Scheidt

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Seit der Gründung des Fördervereins 2011 bin ich dabei - den Auftrag zur Vorbereitung der Gründung und später die Wahl zur ersten Vorsitzenden habe ich aus Liebe zur Musik im Allgemeinen und zur Kirchenmusik im Besonderen gerne angenommen.

Die immense, essentielle Bedeutung der Musik für die Glaubensvermittlung in Liturgie und Konzert ist immer gleich groß - ihre äusseren (finanziellen) Bedingungen ändern sich jedoch mit den jeweiligen Zeitumständen.  Deshalb halte ich die Existenz eines gut geführten und vernetzten, unterstützenden Fördervereins auch im Hinblick auf die Zukunft für sinnvoll und hilfreich und engagiere mich deshalb weiterhin sehr gerne für die Katholische Kirchenmusik in Wiesbaden.

Ich bin von Beruf Ärztin. Seit 2007 Mitglied des Pfarrgemeinderates für St.Bonifatius. Seitdem ich denken kann, singe ich, war 1985-1990 Mitglied im Chor von St. Elisabeth, seit 2005 im Chor von St.Bonifatius - dem „Bonichor" - und im Regerchor. Ich bin ebenfalls Mitglied der Schiersteiner Kantorei und des Deutschen Ärztechores.

E-Mail: vorsitz@musikfoerdern.de

Carolie Delbasteh

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Neben meinem Beruf im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit schlägt mein Herz für die Kirchenmusik. Daher singe ich seit einigen Jahren im Chor von St. Elisabeth und spiele gelegentlich die Orgel in der katholischen Gemeinde Herz Mariae in Taunusstein. Im Förderverein kümmere ich mich vorrangig um die Verwaltung und die Korrespondenz.

 

Michael Dries

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Ich blicke zurück auf 45 Jahre Chorgesang: Kirchenchor, Kammerchor, Männerchor, Regerchor. Aktuell: Männerkammerchor Sonnenberg. Mein Herz schlägt am und für den Kirchort St. Michael, Südost: dort aufgewachsen und nach fünf Jahren in Afrika in 1988 dorthin zurückgekehrt. Am 30. Juni 2015 habe ich mit 60 meine mehr als 40-jährige berufliche Karriere beendet. Die Aufgaben sind geblieben, die Inhalte wechseln. So bin ich jetzt nach 20 Jahren in Führungspositionen im Beruf und reichlich PGR-Erfahrung dem Ruf in der Vorstand des Fördervereins gefolgt, wo ich mich um die Finanzen kümmere.

Satzung

§ 1 – Name, Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Förderverein führt den Namen Katholische Kirchenmusik Wiesbaden
  2. Der Verein hat seinen Sitz in 65185 Wiesbaden, Luisenstraße 31.
  3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
  4. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

§ 2 – Ziel und Zweck

  1. Der Förderverein Katholische Kirchenmusik Wiesbaden verfolgt ausschließlich und unmittelbar kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Alleiniger Zweck ist die Unterstützung der kirchenmusikalischen Arbeit der katholischen Kirchengemeinde St.Bonifatius Wiesbaden in den dazugehörigen Kirchorten.
  3. Der Satzungszweck wird insbesondere durch wirtschaftliche und sachliche Unterstützung der Kirchenmusik der katholischen Kirchengemeinde St.Bonifatius verwirklicht. Hierunter ist zu verstehen, dass das kirchenmusikalische und kirchenmusikalisch-liturgische Leben der Pfarrgemeinde St.Bonifatius durch die Beschaffung von Finanzmitteln nachhaltig unterstützt werden soll.
  4. Der Satzungszweck soll insbesondere durch die Pflege, Förderung und Weitergabe der musikalischen Traditionen des Chor- und Kinderchorgesanges und der Orgelmusik in der katholischen Kirchengemeinde St. Bonifatius sowie die Beiträge der Mitglieder und das Sammeln von Spenden verwirklicht werden.

§3 – Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
  3. Alle Mitglieder von Vereinsorganen sind ehrenamtlich tätig. Jeder Beschluss über die Änderung der Satzung, soweit dieser den Status der Gemeinnützigkeit berührt, ist vor dessen Anmeldung beim Registergericht dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.
  4. Wenn und solange es zur nachhaltigen Erfüllung von Vereinszielen erforderlich ist, dürfen Einnahmen des Vereins einem Rücklagenfonds zugeführt werden. Über die Verwendung der angesammelten Gelder entscheidet der Förderverein.

§ 4 – Mitgliedschaft

  1. Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, die die Arbeit des Vereins unterstützen. Beim Eintritt in den Verein ist dem Mitglied eine Vereinssatzung auszuhändigen.
  2. Bewerber/Bewerberinnen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, bedürfen der Zustimmung ihrer Erziehungsberechtigten.
  3. Die Mitgliedschaft beginnt mit der Annahme des schriftlichen Aufnahmeantrages durch den Vorstand des Vereins. Dieser entscheidet nach freiem Ermessen und ist bei Ablehnung der Mitgliedschaft nicht verpflichtet, der/dem Antragsstellerin/Antragssteller die Ablehnungsgründe zu nennen.
  4. Die Mitgliedschaft endet 
    • durch den Tod des Mitglieds,
    • durch Austritt nach schriftlicher Kündigung drei Monate vor Ende des Kalenderjahres,
    • durch Ausschluss bei groben Verstößen gegen die Vereinssatzung oder durch vereinsschädigendes Verhalten auf Beschluss der Mitgliederversammlung, der nach Anhörung der Betroffenen mit einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst werden muss.
  5. Es wird ein jährlicher Mitgliedsbeitrag erhoben. Dieser beträgt mindestens EUR 25. Ferner ist die freiwillige Zahlung von höheren Mitgliedsbeiträgen möglich.

§ 5 – Organe des Vereins

1.    Organe des Vereins sind

  • Die Mitgliederversammlung
  • Der Vorstand
  • Der Beirat

§ 5.1 

Der Vorstand ist gehalten, in allen Angelegenheiten, die musikalische und geistliche Belange betreffen, den Rat des Beirates einzuholen und sich in seinen Entscheidungen von diesem Rat leiten zu lassen. Zusammenkünfte des Beirates finden mindestens einmal jährlich statt. Die Mtglieder des Beirates können mit beratender Stimme an den Vorstandssitzungen teilnehmen.

§ 6 – Mitgliederversammlung

  1. Einmal im Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie wird von der/dem Vorsitzenden des Vorstands unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen schriftlich durch Brief an jedes Mitglied unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Schriftlich umfasst auch die Möglichkeit der Einladung per Email. Die Frist ist durch die rechtzeitige Absendung der Einladung per Email gewahrt.
  2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist von der/dem Vorsitzenden des Vorstands einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn dies von einem Viertel der Mitglieder unter Angabe des Gegenstandes der Tagesordnung schriftlich beantragt wird.
  3. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung eine schriftlich begründete Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Diese Ergänzungen sind dem /der Vorsitzenden des Vorstandes zuzuleiten. Dies kann auch per Email geschehen.
  4. Die/Der Vorsitzende oder ein Vorstandsmitglied leitet die Mitgliederversammlung.
  5. Das Protokoll führt die/der Schriftführer/in oder eine von der Versammlung bestimmte Person, die durch Unterschrift die Protokolle beurkundet.
  6. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie fristgerecht einberufen wurde und mindestens ein Viertel der Vereinsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung direkt im Anschluss einberufen werden, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl er anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. Auf diesen Sachverhalt ist in der Einladung hinzuweisen.
  7. Jedes anwesende Mitglied hat eine Stimme. Die Mitglieder verpflichten sich, in der Mitgliederversammlung davon nur in der Weise Gebrauch zu machen, dass der Verein seinen in § 2 beschriebenen Vereinszweck verfolgen kann.
  8. Beschlüsse werden, sofern diese Satzung nichts anderes bestimmt, mit einfacher Mehrheit gefasst, Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Satzungsändernde Beschlüsse bedürfen der 2/3 Mehrheit aller anwesenden Mitglieder.
  9. Der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung obliegen
    • Entlastung des Vorstands,
    • Festlegung der Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge auf Vorschlag des Vorstands,
    • Wahl und Abberufung der zu wählenden Mitglieder des Vorstands,
    • Änderung der Vereinssatzung,
    • Auflösung des Vereins,
    • Ausschluss eines Mitglieds auf Vorschlag des Vorstands,
    • Ernennung von Ehrenmitgliedern auf Vorschlag des Vorstands,
    • Wahl von zwei Kassenprüferinnen/Kassenprüfern, die kein Vereinsmitglied sein müssen.

§ 7 – Der Vorstand

  1. Der Vorstand des Vereins besteht aus den zu wählenden Mitgliedern:
    • der/dem Vorsitzenden
    • der/dem 2. Vorsitzenden
    • dem/der Schriftführer/in
    • dem/der Kassenführer/in.
      Diese können sich nicht vertreten lassen.
      Vorstandsmitglieder sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
  2. Die zu wählenden Vorstandsmitglieder werden für die Dauer von vier Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Für die Wahl bedarf es der einfachen Mehrheit der Mitglieder. Für eine Abberufung ist eine 2/3 Mehrheit erforderlich. Wählbar sind natürliche Personen ab dem 18. Lebensjahr, die Mitglieder des Vereins sind.
  3. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn vier Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme der/des Vorsitzenden den Ausschlag.
  4. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Er hat die Aufgabe eines gesetzlichen Vertreters und handelt durch jeweils zwei Mitglieder, von denen eines der Vorsitzende oder der 2.Vorsitzende sein muss.
  5. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung vorbehalten sind. Er hat im Besonderen folgende Aufgaben wahrzunehmen:
    • Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung,
    • Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
    • Erstellung des Jahresberichtes,
    • Verwaltung und Beschlussfassung über das Vereinsvermögen, 
    • Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern. 
    • Entscheidung für die Verwendung der angesammelten Gelder.
  6. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so kann der Vorstand ein Mitglied des Vorstandes kommissarisch mit der Wahrnehmung der Aufgaben beauftragen, bis eine Mitgliederversammlung einen/eine Nachfolger/in wählt.

§ 7.1 – Der Beirat

  1. Dem Beirat gehören an:
    • der Pfarrer von St. Bonifatius
    • die hauptamtlichen Kirchenmusiker der Gemeinde
    • die teilzeitbeschäftigten Kirchenmusiker mit A-Prüfung im Dienst der Gemeinde

§ 8 – Auflösung des Vereins

  1. Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die katholische Kirchengemeinde St. Bonifatius Wiesbaden, die es ausschließlich und unmittelbar für kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
  2. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit 4/5 Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.
  3. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, ist der Vorstand gemeinsam vertretungsberechtigter Liquidator.

§ 9 – Haftung

Die Haftung des Vereins richtet sich nach den Vorschriften des BGB

§ 10 – Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Satzung gegen geltendes Recht verstoßen oder rechtsunwirksam sein, so soll dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt werden. Bis zum Beschluss der Mitgliederversammlung über eine Änderung der Satzung soll eine sinngemäße, jedoch rechtsgültige Regelung gelten.

§ 11 – Inkrafttreten

Die Satzung tritt am Tag der Annahme durch die Gründungsversammlung in Kraft. Sie ist in Wiesbaden, am 18. August 2011 beschlossen worden.

Wiesbaden, den 28. November 2015