St. Bonifatius Wiesbaden

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Herzlich willkommen im Clemenshaus!

Wir begrüßen Sie auf unserer Seite und möchten Ihnen hier unsere KiTa im Wiesbadener Dichterviertel vorstellen.

In weitgehend offener Arbeit betreuen acht Erzieherinnen 60 Kinder, 40 davon ganztags. Dabei steht unsere Arbeit unter dem Motto „Das Leben wahrnehmen“. Als Kindertagesstätte der Katholischen Pfarrei St. Bonifatius (am Kirchort Dreifaltigkeit) bekennen wir uns zu religiösen Werten in der Erziehungsarbeit, weitere Schwerpunkte sind die kreative Beschäftigung und der Aufenthalt in der Natur.

Schauen Sie sich doch ein bisschen um. Und wenn Sie noch Fragen haben – rufen Sie uns an oder schicken Sie eine E-Mail. Wir freuen uns!

Elke Buchheim, Leiterin

Kontakt

Katholische Kindertagesstätte Clemenshaus
Mosbacher Straße 42
65187 Wiesbaden

Telefon: 0611 / 85 93 4
Telefax: 0611 / 53 23 28 8
Mail: kita-clemenshaus@bonifatius-wiesbaden.de

Informationen über die Einrichtung

Mehr als 85 Jahre schon nehmen Kinder im Clemenshaus „das Leben wahr“. Wir, die Erzieherinnen, möchten sie dabei unterstützen, indem wir (Frei-)Räume schaffen, damit unsere Kinder immer wieder Neues entdecken können.

Um das Leben in seiner ganzen Fülle wahrnehmen zu können, lernen Kinder bei uns sich selbst besser kennen und den toleranten und respektvollen Umgang mit anderen. Unsere Leitidee ist dabei die Wahrnehmung des Lebens in seinen wiederkehrenden Rhythmen von Bewegung und Ruhe. Deshalb freuen wir uns auf aktive und kreative Kinder, die ihrer Phantasie freien Lauf lassen und sich in der Natur bewegen.

Zur bewussten Wahrnehmung des Lebens gehört für uns aber auch die Wahrung der Schöpfung. Deshalb begehen wir als katholische Einrichtung bewusst den Jahreskreislauf mit seinen Festtagen und legen Wert darauf, mit unserer Natur und Umwelt respektvoll umzugehen.

Wahrnehmen wollen wir schließlich uns alle gegenseitig: Die Kinder ihre Umwelt und wir Erzieherinnen die Kinder in ihrem Umfeld, mit all ihren Wünschen, Hoffnungen und Ausdruckformen.

Unsere Einrichtung lebt das Konzept der so genannten offenen Gruppen, d.h. jedes Kind gehört einer Stammgruppe an, in der täglich ein Teil der Zeit verbracht wird. Vielmehr stehen den Kindern eine Vielzahl von Funktionsräumen mit unterschiedlichsten Angeboten zur Verfügung, unter denen die Kinder entsprechend ihren Neigungen täglich wählen können. Dadurch lernen die Kinder ihre eigenen (Frei-) Räume zu füllen in der Gewissheit der stabilen Umgebung ihrer Stammgruppe.

Angebote

Tagesablauf

In unserer täglichen Arbeit mit den Kindern verbinden wir die Idee der Stammgruppen mit Elementen der offenen Arbeit. Wir denken, dass eine Mischung der Ansätze Kindern in ihren Entwicklungsstufen am ehesten gerecht wird.

Ein typischer Tagesablauf sieht daher so aus:

Zwischen 7:30 und 8:30 Uhr treffen sich alle „frühen Kinder“ in einem der Gruppenräume.In den Stammgruppen spielen die Kinder dann ab 8:30 Uhr. Dort erleben sie zudem täglich ihren Gruppenkreis (9:00 bis 9:15 Uhr).Um 9:15 Uhr werden alle Kinder und Erzieherinnen mit Hilfe eines Gongs in den Flur zum so genannten Morgenkreis gerufen. Dort wird sich gegenseitig begrüßt und es wird ein gemeinsames Lied gesungen. Dann stellen die Erzieherinnen die Angebote/Projekte des Tages vor – dazu gehören zum Beispiel

Sprachförderung/ Frühstücksbuffet im Restaurant/ Vorleseprojekt mit Hilfe einer Lesepatin/ Ausflüge/ Musikerziehung/ Freies Spielen im Außengelände/ Holzwerkstatt/ Forscherwerkstatt/ Bastel- und Malangebote/ Bewegungsangebote/ Detektivgruppe (Vorschulgruppe)/ Kinderkonferenz/  Wuppi-phonologisches Bewusstheitstraining / Religionspädagogik (Bibelstunde)/ gesunde Ernährung/ Üben des Zähneputzen/ Theater spielen/ Bauen und Konstruieren/…

Feste Bestandteile und Materialien für die Aktivitäten finden die Kinder in den einzelnen Aktionsräumen.

Von 9:30 bis 10:45 Uhr haben alle Kinder Zeit, entsprechend ihren Bedürfnissen und Neigungen, in den unterschiedlichen Aktionsräumen tätig zu sein. Hierbei gehen wir davon aus, dass sich jedes Kind nach seinem eigenen inneren „Bauplan“ entwickelt. Mindestens vier Aktionsräume und das Außengelände stehen dafür zur Verfügung. Mit Magneten, auf denen das eigene Foto klebt, markieren die Kinder und Erzieherinnen auf der Angebotstafel im Flur den Raum/das Angebot, bei dem sie gerade zu finden sind.Von 11:15 bis 12:00 Uhr gehen alle Kinder auf das Außengelände und spielen dort.Nach dem Aufräumen gibt es von 12:15 bis 13:15 Uhr Mittagessen für 40 Kinder. Die anderen Kinder werden zwischen 12:15 und 12:30 Uhr abgeholt.Von 13:15 bis 14:00 Uhr haben wir Ruhezeit. Die Kinder können schlafen gehen oder in einem der Räume bei Geschichten,Traumreisen oder leisem Spiel entspannen. Ab 14.00 Uhr ist für und mit den Ganztageskindern noch einmal Spiel- und Lernzeit, die auch häufig auf dem Außengelände verbracht wird.

Dank dieser Tagesaufteilung und dem Konzept der weitgehend offenen Arbeit haben die Kinder eine feste Gruppe, in der sie sich geborgen fühlen, und gleichzeitig die Möglichkeit, sich nach eigenen Wünschen und Fähigkeiten zu entwickeln.

Ein Tag in der Kita

Wenn Papa mich ganz früh morgens (um 7:30 Uhr) in den Kindergarten bringt, bin ich manchmal die Erste! Ich gebe dem Papa einen Kuss und winke ihm zum Abschied. Dann helfe ich den Erzieherinnen, die Stühle von den Tischen zu räumen und die Bewertungsbohnen vom Mittagessen zu zählen.. Alle Kinder treffen sich morgens in einer der drei Gruppen. Wir spielen dort, lesen ein Buch, hören leise Musik oder malen ein Bild. Wenn schon viele Kinder da sind (8:30 Uhr) werden alle unsere Gruppen geöffnet. Wir können dann in unsere Stammgruppe gehen. Dort können wir spielen, bauen, malen und vieles mehr. Kinder die ab 8:30 Uhr in die Kita. kommen, werden direkt in ihre Stammgruppen gebracht. Um 9:00 Uhr, wenn alle Kinder da sind, machen wir einen Gruppenkreis. Dort gibt es eine Erzählrunde und ich kann sagen wie es mir geht, wir singen auch manchmal Lieder, schauen ein Bilderbuch an, hören eine Geschichte oder spielen ein Spiel.Um 9:15 Uhr holt eine Erzieherin den Gong aus dem Büro und ein Kind, manchmal ich, darf den Gong schlagen. Dann kommen alle Kinder aus ihrer Gruppe gesaust und stellen sich zum Morgenkreis auf die Bänke im Kreis. Dann singen wir unser Begrüßungslied. Wenn ein Kind Geburtstag hat darf der sich ein Geburtstagslied aussuchen und dann singen wir für das Geburtstagskind. Wenn wir bald ein Fest oder einen Gottesdienst feiern, üben wir die Lieder. Dann erzählt eine Erzieherin welche Räume offen sind und was da gemacht wird, gebastelt, gemalt oder so was… Außerdem sagt sie wer von den Erzieherinnen in welchem Raum ist.

Nach dem Begrüßungskreis wünscht die Erzieherin allen Kindern viel Spaß. Dann flitzen alle Kinder in die Gruppe und holen ihren Magneten. Manchmal dürfen die Kleinen zuerst, manchmal auch die Großen! Wir bringen den Magneten zur Tafel im Flur und gucken, was wir wo machen wollen. Da setzen wir den Magneten hin. In der Künstlerwerkstatt können wir mit Wasser- oder Fingerfarben malen, basteln,  kneten und Vieles mehr!

In der Rollen und Theaterwerkstatt können wir uns nach Herzenslust verleiden, schminken und auf der Bühne Theater spielen.Es gibt eine Kinderwohnung mit einer großen Küche in der wir Rollenspiele spielen oder wir können im Lesezelt in Ruhe Bilderbücher anschauen oder einfach nur entspannen. Donnerstags kommt dort eine Lesepatin, die uns etwas vorliest.

Im Bau und Konstruktionsraum können wir mit Holzbausteinen tolle Gebäude bauen, oder Parkhäuser, Zoos, ... Wenn ich nicht will, das das Gebaute umgeworfen wird, mache ich ein Stop- Schild daran, das heißt „Umwerfen verboten“. Außerdem kann man in der Ecke, wo die Tische stehen Spiele spielen oder etwas konstruieren.

Bis 10.00 Uhr können wir auch im Restaurant frühstücken gehen. Dienstags gibt es immer Frühstück und wir müssen nichts von Daheim mitbringen.

In der Forscherwerkstatt dürfen immer ein paar Kinder Forschen und Entdecken. Es gibt einen Wassertisch, Mikroskope, Magnete und noch einiges mehr.

Im Dorf Mullewapp treffen wir uns manchmal, um Instrumente aus zu probieren oder von Jesus zu hören. Ein paar von uns dürfen hier auch alleine etwas spielen.

Dann gibt’s auch noch die Bewegungsbaustelle. Dort können wir turnen, toben oder etwas bauen, Höhlen und so. ! Manchmal findet dort auch Psychomotorik oder ein angeleitetes Bewegungsangebot statt.

Oft dürfen auch gleich morgens einige Kinder mit einer Erzieherin auf unserem tollen Außengelände spielen. Es gibt mehrere Fahrzeuge und viele Spielsachen. Auch Holz und Steine zum Bauen oder Werken in der Holzwerkstatt oder einfach nur zum Entdecken oder Erforschen.Wir können draußen  rennen und hüpfen, in der Villa Kunterbunt Vater-Mutter- Kind spielen, Sandkuchen backen oder mit den großen Baggern und Schubkarren spielen. Um 11:15 Uhr gehen dann alle Kinder nach draußen!

Nach dem Spielen draußen sagt eine Erzieherin: Alle lieben Kinderlein, räumen bitte alles ein. Dann räumen wir auf und setzen uns aufs Atrium. Eine Erzieherin geht mit zwei Kindern nach oben, die Tür aufhalten. Alle Kinder gehen rein und ziehen Schuhe und Jacken aus. Um 12:15 Uhr gibt es Mittagessen. Am Liebsten esse ich Spaghetti mit Tomatensauce und zum Nachtisch Eis. Meistens gibt es aber Joghurt und Obst. Nach dem Essen gehen wir nach Oben und spielen in der Waldemar, Franz von Hahn, oder Johnny-Mauser Gruppe.

Wenn es nicht so doll regnet, gehen wir später nochmal raus, dann sind nicht mehr so viele Kinder da. Wir spielen im Sand oder verstecken uns in den Büschen. Wir essen und trinken noch etwas bevor ich abgeholt werde. Der Kindergarten wird dann abgeschlossen. Morgen komme ich wieder!

Hannah 5 Jahre

Unsere Angebote im Detail

Kreativ sein und spielen

Die eigenen Fähigkeiten entwickeln, Kreativität und Phantasie anregen – dafür soll bei uns genug Zeit sein. In der Künstlerwerkstatt können die Kinder mit unterschiedlichen Bastel- und Werkmaterialien arbeiten, liegen Ton, Knete und kostenloses Verpackungsmaterial bereit. Je nach Wunsch lassen sich Plastiken, Figuren oder Gebäude anfertigen – wer mal gerade keine Idee hat (was ziemlich selten vorkommt) findet Anregungen in Bastelbüchern sowie in Heften mit Schablonen und Vorlagen. Aber was wäre Basteln ohne Malen? Mit Stiften, Wasser- und Fingerfarben lassen sich Kunstwerke zaubern oder die gebastelten „Bauwerke“ farbig anstreichen.

In Rollen schlüpfen und Theater spielen

Damit das Rollen-Spielen nicht zu kurz kommt und die Kinder mit viel Phantasie in unterschiedliche Rollen schlüpfen können, gibt es unsere Rollen und Theatrwerkstatt. Hier findet man alles, was so zum Leben dazu gehört: Eine Wohnung mit Küche, Sofa und Bett,  Hier können sich die Kinder verkleiden, in einer Höhle verkriechen und auf der Bühne Theater spielen.

Entdecken und Entspannen

Um alle Fähigkeiten und Neigungen der Kinder zu fördern, haben wir auch spezielle Angebote für die Forscher und Entdecker. In der Forscherwerkstatt herrscht häufig ruhige Konzentration vor. Hier kommen die Kinder zur Ruhe und haben viel Zeit, mit allen Sinnen Neues wahrzunehmen. Ausgestattet mit einem Wassertisch, einem Experimentiertisch, einer Entdeckerkiste gefüllt mit unterschiedlichen Elektrogeräten, die auseinander genommen werden dürfen, und einigen Materialien zur Förderung der Feinmotorik, wie zum Beispiel dem großen Tischkasten, der entweder mit Sand oder mit Körnern oder mit Kirschkernen gefüllt wird können die Kinder Vieles ausprobieren, wie zum Beispiel: schütten, messen, modellieren und sortieren.


In dem häufig von Reizüberflutung geprägten Alltag die Sinne schärfen, konzentriert Neues entdecken und in einer lauten und hektischen Umwelt für einige Zeit zur Ruhe kommen – aber auch die Bewegung und das Aktiv sein ist der Sinn unserer Angebote und Aktionsräume.

Bauen und Konstruieren

In diesem Raum dreht sich alles ums Bauen und Konstruieren, haben die Kinder die Möglichkeit, auszuprobieren, was zusammenpasst. Längen, Höhen, Weiten – hier kann getestet werden, ob das Augenmaß trügt oder ob sich im ein oder anderen schon der zukünftige Architekt zeigt. Es besteht die Möglichkeit, Erfahrungen in Statik, Konstruktionstechnik und Balance zu sammeln. Viel Konstruktionsmaterial zum Zusammenstecken und Stapeln, Geometrie- und Zahlenmaterial, aber auch lange Rohre, durch die Bälle geworfen werden können, liegen in diesem Raumbereit. Und hier finden die kleinen Baumeister und Baumeisterinnen auch Legematerialien und Spielzeug. Dazu gehören Muscheln und Glaskugeln genauso wie Playmobil und Duplo-Bausteine.

Frischluft und Bewegung

Wenn’s nicht gerade Bindfäden regnet, stark stürmt oder schneit, geht’s raus. Viele Kinder genießen die Zeit auf dem Außengelände und toben sich nach Herzenslust aus. Sollen sie auch. Denn dafür ist das Außengelände da. Hier gibt es eine Hängematten-Schaukel, Balancierbalken, einen Sandkasten, eine Rutsche sowie einige Häuser zum Verstecken und Spielen. Es gibt einen Barfußpfad aus unterschiedlichen Naturmaterialien , eine Kräuterschnecke, ein Holzklangspiel,  Materialien aus der Natur zum Bauen, viele Ecken, Höhlen und Häuser zum Spielen in Kleingruppen und Verstecken, sowie Fahrzeuge und Sandspielsachen.

Stolz sind wir außerdem auf unsere Kinderbaustelle, denn dort gibt es genug Raum, um miteinander etwas zu bauen, die Baustelle ist nämlich hervorragend mit echten Baumaterialien ausgestattet. Oft entstehen Wippen, Häuser, Kugelbahnen,…

Neben der Baustelle draußen gibt es auch noch unsere Bewegungsbaustelle im Bewegungsraum. Manchmal wird die Baustelle von einer Erzieherin angeleitet, es wird erklärt und gemeinsam geturnt. An den anderen Tagen kann sie von den Kindern ohne Aufsicht genutzt werden. Allerdings gibt es klare Regeln, mit welchem Material ohne Aufsicht gespielt und gebaut werden darf – diese Materialien sind farblich gekennzeichnet. Aber meistens spüren die Kinder selbst genau, was das richtige Material für sie ist. Außerdem findet hier einmal pro Woche Psychomotorik statt. Ein Angebot für Kinder, die eine spezielle Förderung zur Selbst- und Raumwahrnehmung benötigen.

Natur – unsere Waldwochen

Sie gehören zu den Höhepunkten des Clemenshaus-Jahres: Die Waldwochen. In jeder Jahreszeit gehen die Kinder in ihren drei Stammgruppen zwei Tage in den Wald Die Tage vor und nach den Waldtagen werden zur Vor/ bzw. Nachbereitung genutzt. Dabei sollen die Kinder die jahreszeitlichen Veränderungen der Natur wahrnehmen und entdecken. Auch die freie Zeit kommt  nicht zu kurz – schließlich genießen es viele Kinder, einmal ohne räumliche und zeitliche Beschränkung hemmungslos im Wald zu toben, zu erforschen und entdecken. Es können Matschbilder gemalt und Indianer-Tipis gebaut werden. Zum Frühstücken bauen die Kinder ein Waldsofa, auf dem gemeinsam gefuttert wird.

Die Idee der Waldwochen stammt übrigens von den Dänischen Waldkindergärten, von denen es mittlerweile auch in Deutschland über 70 gibt. Bei diesem Konzept halten sich die Kinder den ganzen Tag, das ganze Jahr über im Freien auf. Dabei lernen sie unter Anderem Respekt vor der Natur. Nicht alle unsere Kinder wollen so viel Zeit im Wald verbringen, deshalb haben wir einen Kompromiss gefunden: Die Waldwochen.

Vorschulprogramm: Die Detektive

Im Abschlussjahr ihrer Clemenshaus-Zeit erwartet die künftigen Schulkinder noch ein besonderes „Bonbon“. Sie kommen zu den Detektiven und erforschen dort Neues. Einen Vormittag pro Woche unternehmen die Detektive etwas zusammen. Dabei ist das Angebot extra auf die Altersstufe der Fünf bis Sechsjährigen abgestimmt, werden gezielt Elemente eingebaut, die auf den Schulbesuch vorbereiten. Die Detektive üben die Stifthaltung,hantieren mit Farben und Formen, legen Buchstaben, erhalten Verkehrserziehung, Kochkurse und sind vor allem häufig außer Haus: Besuche auf dem Kinderbauernhof oder dem Biberbau, im Theater, bei der Polizei, der Feuerwehr oder auch mal im Landtag oder auf dem Flughafen stehen ebenso auf dem Programm wie beispielsweise ein „Erste Hilfe-Kurs für Kinder“.

Die Aktivitäten der Detektive sind mit  der Hebbelschule abgestimmt. Allerdings hat die Detektivgruppe noch einen weiteren Vorteil: Sie bietet Anregungen, die über den Alltag im Clemenshaus hinausgehen und damit wird das letzte Jahr für die Kinder noch ein bisschen spannender und interessanter.

Gruppen

Die drei Stammgruppen sind nach den „Drei Freunden aus Mullewapp“, einem Kinderbuch von Helme Heine benannt:

  • Die Franz von Hahn-Gruppe
  • Die Dicke Waldemar-Gruppe
  • Die Johnny Mauser-Gruppe

In der Johnny-Mauser Gruppe, unserer Künstlerwerkstatt, können wir mit Wasser- oder Fingerfarben malen, mit vielfältigen Materialien basteln, kneten oder mit Unterstützung an der Nähmaschine nähen.

In der Waldemar Gruppe, unserer Rollen und Theaterwerkstatt, können die Kinder immer wieder in verschiedene Rollen schlüpfen, sich Verkleiden, schminken, Theater auf der Bühne spielen, in der Wohnung Alltag spielen oder in der Leseecke etwas lesen

In der Franz von Hahn Gruppe, unserem Bau-und Konstruktionsraum, können wir mit Bauklötzen und vielfältigen anderen Materialien, wie z.B. Naturmaterialien riesige Städte bauen oder eine Burg. Wenn man nicht will, das das Gebaute umgeworfen wird, macht man ein Stop- Schild daran, das heißt „Umwerfen verboten“. Außerdem gibt es eine Menge Konstruktionsmaterial, sowie Spiele zum Lernen von Formen oder Zahlen. Auf der zweiten Ebene kann man mit großen Schaumstoffbauklötzen Höhlen bauen und sich darin verkriechen!

Team

Erzieherinnen

Für uns ist die Arbeit im Clemenshaus eng mit dem Team-Gedanken verknüpft. Deshalb möchten wir hier alle vorstellen: Uns Erzieherinnen, die Hauswirtschaftskraft sowie die Eltern (-Vertreter) und unser Netzwerk. Denn nur im Team können die Fähigkeiten aller Beteiligten herausgearbeitet und zum Wohle der Kinder optimal eingesetzt werden.

Elternbeirat

Wir sehen uns als Familien ergänzende Einrichtung, in der die Zusammenarbeit mit den Eltern einen großen Stellenwert hat. Das heißt, wir reagieren sensibel aufeinander und bauen auf gegenseitige Unterstützung, tauschen Erfahrungen aus und geben Informationen weiter.

Wir möchten mit den Eltern eine vertrauensvolle Beziehung aufbauen. Das gewährleisten wir zum Beispiel durch eine ausreichende Eingewöhnungszeit, ein erstes Elterngespräch für alle neuen Kinder, ein jährliches Entwicklungsgespräch, die Bereitschaft Kritik anzunehmen, auch durch ein Beschwerdemanagement, sowie die Offenheit und das Ernstnehmen von Sorgen kleinerer und größerer Art.

Die Eltern spielen bei uns eine wichtige Rolle. Sie sind bei Ausflügen dabei, helfen bei Veranstaltungen mit, organisieren Feste und greifen auch mal richtig zu, wenn es zum Beispiel darum geht, das Außengelände zu gestalten. Aber auch bei der Begleitung der Kinder bei Ausflügen, bei der Vorbereitung und Durchführung von Festen sind Eltern gern gesehene Helfer.

Viele Elternaktivitäten koordiniert der Elternbeirat. Mit ihm verbindet uns eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Etwa alle sechs- acht Wochen werden in einer gemeinsamen Sitzung von Elternvertretern, der KiTa-Leitung und einem Teammitglied aktuelle Themen besprochen.

Außerdem trifft sich der Elternbeirat einmal im Monat zum Stammtisch und bespricht dabei alle Belange der KiTa aus Elternsicht.